Konzept

Kindertagesstätte

Gliederung

1. Leitgedanke, Öffnungszeiten und Team
2. Tagesablauf und Ernährung
3. Eingewöhnungsphase
4. Betreuung, Bildung und Erziehung
5. Spielgeräte und Spielmöglichkeiten, Räumlichkeit

1. Leitgedanke, Öffnungszeiten und Team

Leitgedanke
Die Kita Zwergenland besteht seit 2008 als privat-gewerbliche Einrichtung und ist seit dieser Zeit vom Landesjugendamt genehmigt. Wir möchten berufstätige Eltern entlasten, die Erziehung in der Familie ergänzen und unterstützen. Die Kinder lernen bei uns einen gruppenbezogenen Umgang miteinander und werden zu partnerschaftlichem Verhalten angeleitet.

Im Herzen Aachens ist der Bedarf an Kitas immer noch nicht gedeckt. Direkt in der Nähe des Domes befindet sich unsere Einrichtung für Kinder im Alter von 0 Monaten bis 3 Jahren. Wir beherbergen Kinder aus internationalen Familien unterschiedlichster Herkunft und Kultur. Der Respekt vor dem Leben ist uns die erste Prämisse.

Öffnungszeiten
Die Einrichtung Kita Zwergenland ist von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. In der Kernzeit von 9.00-13.00 Uhr sollten die Kinder jedoch nicht gebracht oder abgeholt werden, damit ein reibungsloser Ablauf, z.B. im Morgenkreis, gewährleistet werden kann. Wir legen in unserer Arbeit großen Wert auf Struktur und Rituale, damit die jungen Menschen Vertrauen und Beständigkeit gewinnen können. Ruhephasen sind auch Bestandteil der Arbeit. Mittags können die Kinder auch ein Nickerchen machen. Einmal im Jahr haben wir 2 Wochen Betriebsferien und eine Woche Weihnachtsferien, sodass die Eltern diesen Zeitraum bequem mit ihrem Urlaub abdecken können.

Team
Unser Team setzt sich wie folgt zusammen:
1 Geschäftsführerin/Leiterin
3 Erzieherinnen
1 Hilfskraft

Wir verfügen über ein flexibles und innovatives Team mit vielen wertvollen Sprachkenntnissen. Folgende Sprachen sind vorhanden und dienen der besseren Verständigung, Sprachkenntnisse und -vielfalt:
• deutsch
• englisch
• persisch

Grundsprache ist die deutsche Sprache. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, Sprachen zu lernen und mit der Sprachenvielfalt in Aachen vertraut zu werden.

2. Tagesablauf und Ernährung

Der Tagesablauf gestaltet sich wie folgt:

Anfangsphase:
Am Morgen kommen die Kinder nach und nach in den Raum und werden vom Personal herzlich begrüßt, dann folgt das Freispiel.

9.00 Uhr:
Frühstück: kleine mundgerechte Schnittchen mit Aufschnitt. Hierzu wird kleingeschnittenes Gemüse und Obst gereicht. Als Getränke bieten wir den Kindern Wasser und Tee an. Im Anschluss daran werden die Hände und das Gesicht gewaschen. Wir gehen dann meist mit den Kindern auf den nahegelegenen Spielplatz.

Morgenkreis:
Das Singen der Kinder wird häufig mit Gitarre und Geige begleitet. Es werden Spiele gespielt.

12.00 Uhr:
Mittagessen: internationale, kindgerechte Gerichte, die gesund sind und wenig Gewürze enthalten. Die Flaschenkinder bekommen selbst gemachten Brei. Vor und nach dem Mittagessen schauen wir Bilderbücher an und legen die Kinder zum Mittagsschlaf hin.
Nachmittags Snack: Von den Eltern mitgebrachtes Obst und Snacks.

Eine gesunde Ernährung in Form von vormittags Rohkost mit evtl. Quark stabilisiert das gesunde Aufwachsen der Kinder. Die Eltern stellen Windeln zur Verfügung, sodass die kontinuierliche Pflege der Kinder gewährleistet ist. Auf dem wöchentlichen Plan erfahren die Eltern, welches Mittagessen vorgesehen ist. Auf der Tafel sind besondere Aktivitäten für alle ersichtlich.

3. Eingewöhnungsphase

Nach Terminabsprache können Kinder und Eltern uns besuchen. Haben wir ein Kind aufgenommen, dann entscheiden wir mit den Eltern über den Ablauf der Eingewöhnungsphase. Hier gibt es keine Patentrezepte. Jedes Kind ist völlig unterschiedlich im Vergleich zu seinen Spielkameraden. Wir lassen dem Kind und den Eltern ihre notwendige Zeit und den Raum, den anstehenden Ablösungsprozess positiv zu gestalten. Die Struktur unserer Kita bietet hier Sicherheit und schafft Vertrauen. So beginnen wir den Tag mit dem Abgeben des Kindes und dem anschließenden gemeinsamen Frühstück. Wir nehmen das Kind liebevoll auf den Arm, wenn dies gewünscht wird, wahren jedoch jede Grenze, die vom Kind vorgegeben wird. Die Kinder sollen ein vertrautes Kuscheltier oder Spielzeug und den Schnuller von zu Hause mitbringen. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, sich vertrauter einzuleben.

4. Betreuung, Bildung und Erziehung

Betreuung
Wir betreuen 10 Kinder U3 mit dem Wunsch, in absehbarer Zeit eine zweite Gruppe zu eröffnen. Gespräche diesbezüglich finden bereits statt. So können immer mehr Eltern auf zusätzliche Bezugspersonen zurückgreifen. Unser Team verfügt über ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, die kleinen Kinder dort abzuholen, wo sie sind. Somit wird ihnen die meist erste Ablösung von der Mutter und dem Vater erleichtert. Neben die Familie treten noch andere Bezugspersonen, so dass das Lernen erweitert wird und sich allmählich das Ur-Vertrauen auf die Gesellschaft ausweitet. Wir wollen den Eltern und den Kindern die erste Ablösung erleichtern und einen wertvollen Beitrag zur Betreuungssituation in der Stadt Aachen schaffen. Mehr starke und glückliche Kinder, Eltern und Betreuungspersonal sind unser Ziel.

Bildung und Erziehung
Die Kinder, die für unsere Kita vorgesehen sind, sollen individuell, entsprechend der jeweiligen Begabung, gefördert werden. Zu Beginn der Aufnahme machen wir mit dem Kind und der Familie eine Anamnese, sodass wir ein realistisches Bild des einzigartigen Kindes und dessen Förderbedarf erzielen.

Wir gehen davon aus, dass jedes Kind einzigartig ist und geben uns daher Mühe, mit den Eltern zusammen herauszufinden, welche Begabungen das jeweilige Kind hat und wie diese zu fördern sind.

Mit unserer Bildungsarbeit zielen wir darauf hin, dass sich die Kinder körperlich, geistig und seelisch hier entsprechend entwickeln können. Sie sollen ein gruppenbezogenes Verhalten lernen und somit eine partnerschaftliche Umgehensweise.

Großen Wert legen wir auf die Elternarbeit. Ohne die Eltern können wir nur schwerlich die Ziele der Kinder zu deren Wohl erreichen. So bilden wir ein Team mit den Eltern, internen Helfern und externen Fachleuten.
In der Eingewöhnungszeit finden viele Gespräche mit den Eltern statt. Die Elternarbeit ist ein großer Baustein unserer Arbeit.

Unsere Einrichtung bietet auch Beratung und Hilfsmöglichkeiten für Familien an. Hat das Kind z.B. Sprachprobleme, dann werden wir auf Wunsch der Familie Unterstützungsformen finden.

Einige Förderungsbereiche

Förderung im musisch-kreativen Bereich:
Neben der rhythmisch-musikalischen Entwicklung durch Rhythmusinstrumente versuchen wir auch Ausdrucksmöglichkeiten, Neigungen und Begabungen durch das Versuchen und Ausprobieren zu fördern.

Förderung im motorischen Bereich:
Zu diesem Bereich gehören Fein-und Grobmotorik. Bällebecken, eine Rutschbahn, Treppen, selbstgemachte Parcours, welche auf das Alter der Kinder abgestimmt sind, fördern die Koordination und steigern die körperliche Ausdrucksmöglichkeit der Kinder. Die Feinmotorik der Kinder wird durch Puzzlespielen, das Malen mit Fingerfarben und das Basteln geschult.

Förderung durch das Freispiel:
Freispiel bedeutet, frei zu entscheiden: wo spiele ich, was spiele ich und mit wem spiele ich. Dabei entwickelt sich die eigene Idee und fördert die kognitive Entwicklung der Kinder. So lernen die Kinder, mit den Konfliktsituationen und Auseinandersetzungen während des Spieles umzugehen.

Förderung der Sprachentwicklung:
Die Kleinsten, die unsere Einrichtung besuchen, können sich sprachlich noch nicht äußern. Sie können am meisten durch das Spielen lernen. Die Kinder erlernen bei uns neue Lautmuster und erweitern dadurch ihren Wortschatz. Dies können wir anhand von Geschichten, kleinen Theaterstücken, Handpuppen, Singen, Fingerspielen und spezifischem Bildmaterial unterstützen.

Förderung der Sauberkeitserziehung:
Jedes Kind hat seine eigene innere Uhr, um sauber zu werden. Doch man kann den Kindern dabei helfen, diesen Schritt einfacher zu gehen, indem man mit ihnen über das Thema spricht, ihnen die Toilette zeigt und erklärt. Doch auch das Händewaschen, das Mundabwischen usw. gehören zur Sauberkeit dazu.

Diese Verhaltensweisen unterstützen wir, indem wir mit den Kindern aus diesen Tätigkeiten Rituale machen. Dies führt zu einer selbstständigen Körperpflege.

5. Spielgeräte und Spielmöglichkeiten, Räumlichkeit

Auf einer Fläche von 160 Quadratmetern wird bei uns getobt, getanzt, gespielt und gelacht. im Zwergenland befinden sich diverse und vielseitige Spielangebote und -möglichkeiten. Die gepolsterte Babyecke, ca. 12 Quadratmeter mit einer Rutsche, ein Bällebad mit einer angrenzenden gesicherten Empore und weiche Polster, die von den Kindern zum Verstecken genutzt werden. Die Kuschelecke sowie die Puppenecke dienen als optimal zu nutzende Rückzugsmöglichkeit. Die Kinder haben die Möglichkeit, im großen Innenbereich auf dem Außengelände zu spielen. Es gibt große Handwagen; so können wir zusätzlich spazierengehen und -fahren. Außerdem können wir die Schulhöfe der Anna-Schule und der Schule am Fischmarkt nutzen. Im Innenbereich können die Kinder im Bällebad, auf der Empore und in der Höhle spielen. Dabei steht ihnen eine reichhaltige Auswahl an Spielzeugen zur Verfügung. Sie können zwischen normalen und pädagogisch hochwertigem Spielzeug frei wählen: z.B. Wesco Bauelement, Steckspiele und große Lego-Bausteine.